Die Mitte.

Archiv - 26.11.2008

Junge Union Altenburg gut aufgestellt

Der 31-jährige Betriebswirtschaftler André Neumann ist neuer Vorsitzender des Stadtverbandes der Jungen Union Altenburg. Er tritt die Nachfolge von Björn Petersen an, dem André Neumann für seine geleistete Arbeit dankte. Zu den stellvertretenden Vorsitzenden wurden der CDU-Stadtrat Christoph Zippel sowie der Versicherungskaufmann Christian Zehmisch gewählt. Weitere Mitglieder des neugewählten Vorstandes sind Nicole Reinboth, Torsten Weiß, Björn Petersen und ich. Der Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes Jan Menzer gratulierte dem neuen Vorstand und regte auch zukünftig eine enge Zusammenarbeit an.

Mit dieser Wahl ist die JU-Altenburg für die anstehenden Wahlkämpfe gut aufgestellt. Großen Raum in der politischen Arbeit wird die beständige Auseinandersetzung mit Extremismus aller Art einnehmen, der besonders bei der jüngeren Generation auf fruchtbaren Boden stößt.
Einen weiteren Schwerpunkt wird das Thema Abwanderung von Jugendlichen und jungen Familien aus Altenburg einnehmen. Hier sieht die Junge Union eine große Verantwortung der Stadt und bedauert die bisherige Entwicklung in Altenburg.
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Archiv - 15.11.2008

Frank Tanzmann schließt CDU-Nachwuchsförderprogramm ab

- Handwerkszeug gelernt -

Im Rahmen des 23. Landesparteitages der CDU im November 2008 wurde das Nachwuchsförderprogramm „Academia Futurae“ mit der Auszeichnung der Teilnehmer abgeschlossen.

Als Vertreter des Altenburger Lands gehörte ich zu den 39 Absolventen des Förderprogramms. Mit der Teilnahme an der Zukunftsakademie kann ich mich nun mit dem Werkzeug, dass mir damit an die Hand gegeben wurde, in die Kommunalpolitik einbringen und mich dort durch die individuelle Förderung noch stärker engagieren.
"Ziel des Programms war es, junge Talente in den eigenen Reihen gezielt für künftige Aufgaben in der Kommunalpolitik zu fördern", so CDU-Kreisvorsitzender Uwe Melzer.
Neben Schulungen zu Rhetorik, Öffentlichkeitsarbeit und Einführungen in die Kommunalpolitik erhielten die Teilnehmer aus dem Freistaat Einblicke in die Geschichte Thüringens und der Union. Ergänzt wurde das Programm durch Praktika bei Thüringer Abgeordneten und in der Wirtschaft.



Auszeichnung der Academia Futurae-Teilnehmer beim 23. Landesparteitag der CDU im November 2008

Auszeichnung der Academia Futurae-Teilnehmer beim 23. Landesparteitag der CDU im November 2008

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Archiv - 14.11.2008

Jugend trifft Wirtschaft

Unter diesem Motto veranstalteten die JU-Altenburger Land und die Mittelstandsvereinigung der CDU (MIT) am vergangenen Freitag eine Diskussionsrunde. Im Mittelpunkt des Gespräches standen Ursachen, Auswirkungen und Lösungsmöglichkeiten der aktuelle Finanzmarktkrise, zu der MIT Vorstandsmitglied Andreas Woda der CDU-Nachwuchsorganisation einen einführenden Fachvortrag gab.

Die MIT sieht die anhaltende Schieflage auf den Finanzmärkten und besonders das Übergreifen der Krise auf die Realwirtschaft mit Sorge. Im mittelständisch geprägten Altenburger Land kämpfen die Unternehmen mit einer unverändert schwachen Eigenkapitaldecke. „Wenn die Kreditpolitik der Banken jetzt noch zurückhaltender wird, werden viele Unternehmen in ernsthafte Schwierigkeiten kommen. Die öffentliche Diskussion um Opel darf nicht darüber hinweg täuschen, dass es viele ähnliche Problemfälle im Kleinen gibt“, so MIT–Chef Christian Gumprecht MdL.

Die Teilnehmer der Runde waren sich einig, dass die Wirtschaftsförderung im Landkreis viel intensiver reagieren muss. „Der Landrat sollte schnellstens alle Autozuliefererer an einen Tisch holen, um sich einen Überblick zu verschaffen und Unterstützungsmöglichkeiten zu erörtern“, so JU–Mitglied Andre Neumann, Personalchef eines mittelständischen Unternehmens der Region.

Ich schließe mich dieser Aufforderung mit Blick auf den schlechten Platz des Landkreises in der Arbeitslosenstatistik an. Besonders die Lage am Ausbildungsmarkt ist für die JU dabei ein zentraler Themenschwerpunkt.

Gerade auch im Hinblick auf den schon vorhandenen und sich verschärfenden Fachkräftebedarf im Altenburger Land sind auch die Unternehmen selbst gefordert, eigenverantwortlich der Anwerbung und Ausbildung von Fachkräften große Bedeutung beizumessen.

Nach dem erfolgreichen Auftakt planen beide Organisationen auch in Zukunft weitere Gespräche und Aktionen.
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Archiv - 10.10.2008

JU fordet flächendeckende Breitbandversorgung

Die Junge Union Altenburger Land fordert eine flächendeckende Breitbandversorgung im Landkreis.
Gerade für unseren ländlich strukturierten Landkreis ist es notwendig, schnell ein gemeinsames Konzept von Bund, Land und Kommunen zu entwickeln um keine neuen Täler der Ahnungslosigkeit zu produzieren. Besonders für die Unternehmen ist ein schneller Breitbandanschluss ein wichtiger Standortfaktor.

Aus Sicht der JU gehört die Breitbandversorgung im 21. Jahrhundert zu einer Aufgabe der öffentlichen Daseinsvorsorge. Sollten privatwirtschaftliche Lösungen nicht möglich sein, könnten für strukturschwache Regionen wie das Altenburger Land Mittel aus den Strukturfonds der EU beantragt werden. Damit würde es möglich sein, die digitale Dorferneuerung zu betreiben.

Bei der Nutzung von Funktechnologien zum Beispiel könnten auch die Gemeinden in die Bresche springen und die Infrastruktur dafür bezahlen. Der Bürger hätte dann nur noch eine Nutzungsgebühr aufzubringen. Entsprechende private Anbieter wie „AirDSL“ bieten Kooperationen mit den Kommunen an. Ein flächendeckendes Breitbandangebot ist damit aus Sicht der JU ein großer Beitrag zur Wirtschaftsförderung und Steigerung des Lebensstandards der Bewohner im Landkreis.
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Archiv - 25.06.2008

„Nachhaltigkeit als Wiederwahl-Argument“

Deutschlands 100 jüngste Volksvertreterinnen und Volksvertreter Deutschlands diskutierten über Nachhaltigkeitsstrategien für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Was heißt "Nachhaltigkeit" für die junge Politik? Was bedeutet Wirtschaftlichkeit in Kommunen, wenn Langfristkosten berücksichtigt werden sollen? Wie kann die Daseinsvorsorge in ländlichen Räumen erhalten werden? Wie stellen sich junge Parlamentarier Zukunftspolitik in der Kommune vor? Diese Fragen führten unter den 100 jüngsten Kommunalpolitikern Deutschlands zu lebhaften Diskussionen. Aus dem Altenburger Land war ich als Vertreter dabei.

Drei Tage lang setzten sich die vom Rat für Nachhaltige Entwicklung geladenen jungen Mandatsträger in Berlin mit Themen auseinander, die in Kommunen entscheidend für eine zukunftsfähige Entwicklung sind. Arbeiten in kleinen Gruppen, Diskussionen in offenen Runden, flankiert von Inputs von Rednern des Rates für Nachhaltige Entwicklung, aus dem Deutschen Bundestag und aus dem Bundeskanzleramt, Fokusgruppen, die Empfehlungen und Schlussfolgerungen erarbeiteten, führten zu einer vielschichtigen Auseinandersetzung. In ihren Ergebnissen waren sie überparteilich und interfraktionell. Am Ende stand eine parlamentarische Abstimmung, die Zustimmung und Ablehnung zum Konferenz-Ergebnis verdeutlichte.

Die Menschen müssen motiviert werden, sich mehr für eine nachhaltige Politik einzusetzen, thematische Tabus darf es nicht mehr geben. Nachhaltigkeit muss ein Wiederwahl-Argument werden. Gerade das Altenburger Land ist auf eine langfristig orientierte Politik angewiesen, die über ein und zwei Legislaturperioden hinausgeht. Nachhaltigkeit ist aber dabei nicht nur der Ausbau regenerativer Energiequellen, auch verstärkte Investitionen in die touristische Entwicklung des Landkreises können zukünftig Früchte tragen.

Die Notwendigkeit, die Nachhaltigkeit von kommunalen Investitionsentscheidungen eingehend zu prüfen, stand im Vordergrund vieler Debatten. Politik-Innovationen mahnten die jungen Mandatsträger aber auch für die Ebene des Bundes an. Alle Empfehlungen der 100 jüngsten Kommunalpolitiker werden in Kürze in einer Konferenz-Dokumentation auf der Website des Rates für Nachhaltige Entwicklung veröffentlicht, die auf der Internetseite: www.nachhaltigkeitsrat.de eingesehen werden können.

v.l.n.r. Stefan Gruhner, Klaus Töpfer, Frank Tanzmann

v.l.n.r. Stefan Gruhner, Klaus Töpfer, Frank Tanzmann

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Archiv - 10.03.2008

Der NPD nicht die Tür öffnen

Junge Union warnt vor Wegfall der Fünf-Prozent-Hürde

Mit Blick auf den Richterspruch aus Karlsruhe in Schleswig-Holstein sieht die Junge Union den möglichen Wegfall der Fünf-Prozent-Hürde bei Kommunalwahlen auch im Altenburger Land mit Besorgnis. Gerade im Bewusstsein der Umstände und politischen Verhältnisse der Weimarer Republik sieht die JU Altenburger Land die Gefahr des Einzuges von Splitterparteien und vor allem rechtsextremistischer Parteien in die Kommunalparlamente.

Die Wahlergebnisse der letzten Bundestagswahl 2005 zeigten, dass gerade die NPD von dem Fall der Fünf-Prozent-Hürde im Altenburger Land profitieren würde. Die Rechtsextremisten hatten damals im Altenburger Land 4,5 Prozent der Stimmen erhalten und wären der größte Nutznießer des Wegfalls der Hürde.

Auch wenn das Urteil des Gerichtes vom 13.02.2008 die Chancengleichheit der Wahlbewerber stärkt und die Abschaffung in Schleswig-Holstein unter anderem damit begründet wird, so ist doch zu bedenken, dass mit dem Einzug von Splittergruppen, Einzelkandidaten und verfassungsfeindlichen Parteien und Vereinigungen die Arbeitsfähigkeit der kommunalen Parlamente erheblich geschwächt wird. Für die weitere touristische Entwicklung der Skatstadt und des Umlandes, der auch im aktuell diskutierten Leitbildentwurf ein hohe Bedeutung zugesprochen wird, wäre der Einzug der Rechtsextremen in die Stadt- und Gemeinderäte sehr kontraproduktiv.
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Die CDU steht seit 60 Jahren für die Soziale Marktwirtschaft

Märkte brauchen eine Ordnung, damit sie dem Menschen dienen